Arzneimittel vorbestellenHMAStuhlanalysen

Brunnen-Apotheke - Die Präventionsapotheke

Brunnen Apotheke

Mo - Fr 8:00 -12:30 und 14:00 - 18:30 Uhr // Sa 8:00 - 13:00 Uhr

Wir sind Mitglied
im Netzwerk der
Natürlich Apotheken

07131/
90670

Gute und schlechte Bakterien

Für eine optimale Verdauung müssen verschiedene Bereiche unseres Körpers Hand in Hand zusammenspielen und alle Rädchen ineinandergreifen. In Mund (Beginn der Verdauung) und Magen wird die Nahrung zerkleinert und aufgespalten, während im Darm die einzelnen Nährstoffe ins Körperinnere transportiert werden. Der menschliche Darm ist stark gefaltet und hat dadurch eine Oberfläche von bis zu 500 m2. Er bildet ein komplexes Ökosystem, in dem sich 100 Billionen verschiedenster Bakterien tummeln. Dieses „Mikrobiom“ ist ein fester Bestandteil des Stoffwechselgeschehens und erfüllt wesentliche Aufgaben:

  • Schutz vor Krankheitserregern
  • Unterstützung der Verdauung
  • Stimulation des Immunsystems
  • Versorgung mit wichtigen Stoffen (z.B. Vitaminen)

Zum reibungslosen Ablauf ist die Besiedlung durch spezielle gesundheitsfördernde Bakterien entscheidend. Dazu zählen allen voran Lakto- und Bifidobakterien. Diese sind in der Lage, Milch- und Essigsäure sowie diverse nützliche Helfer für die Verdauung und wichtige Vitamine zu produzieren. Ihren natürlichen Gegenspieler bilden die sogenannten Fäulnisbakterien, die giftige Substanzen und Gase erzeugen. Diese sind häufig Auslöser für unterschiedliche Beschwerden.

Darmstörungen – was tun?

Stress, Alkohol, Schlafmangel, Umweltbelastungen und eine ungünstige Ernährung können sich auf Dauer negativ auf die Darmgesundheit auswirken. Aber auch Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. gegen Laktose, Gluten oder Fruktose) oder die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Antibiotika) kann die Eigenbalance des Darmes aus dem Gleichgewicht bringen. Dadurch können lebenswichtige Nährstoffe schlechter aufgenommen werden und krankmachende Pilze können sich gleichzeitig leichter ansiedeln. Wiederkehrende Bauchschmerzen, Druck- oder Völlegefühl, unangenehme Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, häufig auch als Reizdarm bezeichnet, sind nicht selten die Folge. Sprechen Sie uns gerne an, wenn diese Symptome bei Ihnen regelmäßig auftreten. Mithilfe natürlicher Regulationsmaßnahmen helfen Sie Ihrem Darm, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Klingt komisch, stimmt dennoch: Gesünder als unsere Toilettenhaltung ist die „natürliche Hocksitzhaltung“, die auch von den meisten Menschen in Afrika, Südostasien oder Arabien praktiziert wird. Dabei ist der Winkel zwischen Oberkörper und Schenkel deutlich spitzer, der Beckenboden entspannter und der Darm in einer geraden Position, was zu einer verbesserten Entleerung führt.